Compaq stellt neue Generation der Ipaq Desktops vor

Abgespeckte Computer verzichten auf ISA- und PCI-Slots / Computer je nach Version ab 1400 oder 1500 Mark erhältlich

Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) hat eine neue Familie von Ipaq-Desktops mit den Namen Legacy Free- und Legacy Lite-Version unter dem Motto „Everything to the Internet“ vorgestellt. Die Geräte sollen sich aufgrund ihres Designs, Aufbaus und Konzeptes ideal für die Arbeit im Netz eignen, so der PC-Hersteller.

Im Vordergrund der neuen Serie haben die Ingenieure bei Compaq das Ziel verfolgt, Unnötiges wegzulassen und Zweckmäßigkeit in den Vordergrund zu rücken. Bei den PCs setzt Compaq weniger Komponenten ein. So wurde auf ISA- und PCI-Slots verzichtet. Sowohl ein Intel (Börse Frankfurt: INL) 3D-Grafikchip wie auch ein 16-Bit AC 97-Audiochip und das Intel Pro/100+ Ethernet-Interface sind bei der Ipaq-Serie auf der Hauptplatine integriert.

Beide Serien sind ab sofort verfügbar. Die Legacy Free-Version wird etwa ab 1400 Mark angeboten, der Startpreis für die Legacy Lite-Variante beziffert Compaq mit 1500 Mark.

Installation und Konfiguration des Desktops können vom Benutzer mit der beiliegenden 30 Tage Trial-Software von Altiris „PC Transplant“ vorgenommen werden. Alle Software-Komponenten, die zur Arbeit gebraucht werden, sind vom Anwender laut Compaq dann per PC Transplant vom Netzwerkserver zu holen. Basiseinstellungen wie Bildschirmauflösung, Druckerkonfiguration oder Energiesparmodi sollen mit der Trial-Software innerhalb kurzer Zeit einzurichten sein. Die neuen Ipaq-Modelle werden wahlweise mit einem Intel Celeron- oder Pentium III-Prozessor angeboten, die mit 700 MHz beziehungsweise 866 MHz getaktet sind. Als Arbeitsspeicher stehen entweder 64 oder 128 MByte zur Auswahl, die sich auf maximal 512 MByte ausbauen lassen. Die Legacy Free-Version wird mit Windows 2000 oder Me ausgeliefert. Für die gleichnamige Lite-Version kann der Benutzer zwischen Windows 98 oder 2000 sowie NT 4.0 wählen.

Die Maße des Ipaq-Gehäuses sind 13,8 auf 26,4 auf 34,9 Zentimeter. Wie beim Vorgängermodell sind sowohl Mikrofon- als auch Kopfhörerbuchse sowie zwei USB-Ports an der Front angebracht. Die Tastatur des Ipaq-Desktops ist mit acht frei belegbaren Shortcut-Tasten bestückt, mit denen der Anwender seine favorisierten Internet-Adressen oder Applikationen aufrufen kann.

Die Legacy Free Version der Serie verfügt über sechs USB-Schnittstellen und wird unter Windows 2000 oder Me betrieben. Sämtliche Komponenten wie Maus, Tastatur oder Drucker werden per USB angeschlossen. In der Lite-Variante wird das sogenannte Legacy Modul auf einen Connector an der Rückseite des Desktops aufgesetzt. Das Schnittstellen-Modul ergänzt das Gerät um eine parallele, eine serielle sowie zwei PS/2-Schnittstellen.

Das andere Compaq Security Bar-Modul soll eine Sicherung von Desktop und Zubehör ermöglichen. Dieses Modell, das auf dem Gehäuserücken eingeschoben wird, schützt Speichermodule, Festplatte, Legacy-Modul und Multibay-Komponenten vor unberechtigtem Entfernen, beispielsweise beim Einsatz auf Messen oder in Internet-Cafes. Der Rechner selbst kann mit einem Kabelschloss gesichert werden.

Für den drahtlosen Zugriff auf das Firmennetz oder das Internet bietet Compaq einen Wireless LAN WL215 USB-Adapter an. Ein 17-Zoll-Monitor oder ein 15-Zoll-TFT-Display sind ebenfalls optional erhältlich. Darüber hinaus bietet der Hersteller wahlweise ein V.90-Modem oder einen ISDN-Adapter, die per USB mit dem Desktop verbunden werden, an.

Kontakt:
Compaq, Tel.: 0180/3221228

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