Neuer Streit zwischen Telekom und Konkurrenz

Vergabe von Rufnummern vor 1998 erfolgte kostenlos / jetzt will die Regtp dafür Geld sehen

Zwischen der Deutschen Telekom (|ticker: „DTE“>), ihrer im Breko-Verband (Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften) organisierten Konkurrenz sowie der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Regtp) bahnt sich neuer Ärger an: Anlass ist die Erhebung von Gebühren für jede Ortsnummer, die die Telefongesellschaften dem Regulierer zahlen müssen.

Das Verwaltungsgericht Köln hat mehrfach entsprechende Urteile gegen Telefon-Provider gefällt. So bekommt die Regtp eine Mark für den administrativen Aufwand bei der Vergabe einer Orts-Rufnummer an einen Telekommunikationskonzern. Doch nach einem Parallelverfahren in Köln wurden der Telekom kürzlich die Kosten für die Rufnummernvergabe zu Monopolzeiten erlassen. Die DTAG soll fast 400 Millionen Mark zurück erstattet bekommen. Dagegen klagen jetzt Breko-Mitglieder.

„Die Telekom sitzt auf einem kostenlosen Berg von Rufnummern und wird nie mehr welche beantragen müssen. Für den Wettbewerber tickt dagegen der Gebührenzähler mit jeder vergebenen Telefonnummer weiter“, so der Geschäftsführer von Breko, Rainer Lüddemann. Der Verband begrüßte die Ankündigung der Klage führenden Mitglieder, wegen des Gebührenbescheids in Berufung zu gehen. Laut Lüddemann hat die Telekom vor der Privatisierung 1998 fast 400 Millionen Rufnummern reserviert. Laut Aussage des Breko-Geschäftsführers müssten seine Mitgliedsunternehmen mit Forderungen in Höhe von mehreren Millionen Mark für die Telefonnummern rechnen.

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3300700

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