Gnutella: Cookieklau bei laxer Konfiguration möglich

Vor allem Newbies laufen in Gefahr, versehentlich private oder vertrauliche Informationen preiszugeben

Nutzer von Gnutella sollten die Einstellungen überprüfen, mit denen sie anderen Internet-Usern zum Datentausch Zugriff auf ausgewählte Bereiche ihres Computers gewähren, raten US-Datenschützer. Ansonsten könnten ihnen bei einer laxen Konfiguration Cookies gestohlen werden. Mit den Informationen daraus könnte ein Datendieb im Namen des Opfers eventuell bei Online-Shops einkaufen oder sich andererseits über das Surf-Verhalten des anderen informieren.

Während sich Napster ausschließlich auf den Tausch mit Musiktiteln auf einem bestimmten Laufwerk beschränkt, lassen sich bei Gnutella Teile jedes Laufwerks freigeben. Da der Transfer aller Arten von Dateitypen unterstützt wird, gibt man bei mangelnder Sorgfalt auch wichtige oder private Dinge zum Download frei. Beispielsweise erzählte ein Gnutella-User ZDNet, er habe vor kurzem ein privates Tagebuch kopiert. Vor allem Newbies laufen in Gefahr, aus Versehen ein ganzes Laufwerk statt eines Ordners freizugeben.

„Das ist wirklich beunruhigend“, sagte der Cheftechniker der Privacy Foundation, Richard Smith. „Mit diesen gestohlenen Cookies kann sich der Datendieb als jemand anderes ausgeben.“

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Gnutella: Cookieklau bei laxer Konfiguration möglich

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *