US-Surfer: Netz ist wichtiger als TV

Vor allem die jungen Nutzer verzichten eher auf die Glotze als auf den Internet-Anschluss

Ein Drittel der US-Internet-Nutzer würde im Zweifelsfall eher aufs Fernsehen als aufs Internet verzichten. Das geht aus einer Studie der Marktforschungsinstitute Arbitron Webcast Ratings und Edison Media Research zu Internet und Medien hervor. Noch höher sei die Verzichtbereitschaft unter denjenigen, die über das sogenannte Streaming für Video- und Audioübertragung im Web verfügen. Hier würden 41 Prozent der Befragten notfalls ihren Fernseher weggeben, heißt es in dem Bericht.

Die Zahlen seien erstaunlich, da das Internet im Gegensatz zum Fernsehen ein relativ junges Phänomen sei, erklärte Bill Rose, Vize-Chef des Forschungsinstituts Arbitron. Für die Nutzer der „Streaming“-Technologie sei das Internet zunehmend ein Medium für Unterhaltung, Arbeit und Nachrichten. Laut der Studie hängen die jüngeren Amerikaner weniger am Fernseher als ältere Generationen: 47 Prozent der Befragten zwischen zwölf und 24 Jahren würden ihren Fernseher weggeben, wenn sie dafür das Internet behalten dürften. Befragt wurden knapp 1400 Internet-Nutzer.

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