Telekom bringt T-Systems an den Start

Systemhaus soll zum "Global Player" ausgebaut werden / "Wir wollen alle Felder abdecken, die Gewinn bringen"

Berlin – Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat heute den Start der „T-Systems International GmbH“ bekannt gegeben. Das unter anderem aus dem Debis Systemhaus hervorgehende Unternehmen soll Großkunden in über 20 Ländern klassische IT- und TK-Leistungen sowie integrierte Lösungen aus den Konvergenzbereichen beider Märkte bieten. „Wir wollen den Kunden eine Kombination aus unseren bisherigen Produkten sowie auf Wunsch Eigenentwicklungen offerieren“, so der Geschäftsführer der T-Systems, Rudolf Gröger. „Bisher haben wir unser Geschäftsfeld noch nicht eingeschränkt, wir
wollen alle Felder abdecken, die Gewinn bringen.“

Vor allem den stark wachsenden Markt aus Konvergenz-Lösungen hat das Unternehmen im Visier. Mit der Geschäftsstrategie zielen die Manager auf das Zusammenwachsen von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Netzen aus IT und Telekommunikation. Alles zusammen soll in E-Business-Systemlösungen eine neue Form erhalten.

T-Systems möchte bis 2004 Marktführer in Europa werden und einer der führenden Global Player in diesem Bereich. Bisher werden mit 37.000 Mitarbeitern weltweit elf Milliarden Euro umgesetzt. In Zukunft will man auch in diejenigen Länder expandieren, in denen noch keine der 23 Firmenniederlassungen steht. „Wir folgen da unseren globalen Kunden“, so Gröger.

Angesprochen auf den kritisierten „Brain Drain“, also dem Verlust von Führungskräften beim Debis Systemhaus meinte der Geschäftsführer der T-Systems Karl-Heinz Streibich: „Wir haben eine wesentlich geringere Gesamtfluktuation als andere Systemhäuser. Doch beim Management haben wir in etwa gedrittelt. Ein Drittel der Führungskräfte wollte aus Altersgründen einen Neuanfang nicht mittragen, ein Drittel wird auf die neue Strategie geschult und bei einem Drittel wollten wir, dass sie gehen.“

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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