Microsoft entwickelt eigene Napster-Technik

Trennung von privaten und öffentlichen Daten soll durch Kryptografie ermöglicht werden

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) arbeitet an einem eigenen Napster-ähnlichen Peer-to-Peer-(P2P-) Projekt mit dem Namen Farsite („Federated, Available and Reliable Storage for an Incompletely Trusted Environment“). Anders als bei Napster soll es aber keine zentralen Server geben, vielmehr soll es sich um ein verteiltes System handeln.

Nutzer des Systems sollen sowohl private Dateien als auch öffentlich zugängliche Files auf den angeschlossenen Rechnern platzieren können. Die als privat deklarierten Daten sollen durch starke Verschlüsselungsmechanismen geschützt werden, während sie auf den fremden Rechnern zwischengeparkt sind.

Der Vorteil dieses Systems liege einerseits wie bei Napster im Teilen von Daten, andererseits in der Verfügbarkeit eigener Files, auch wenn man nicht über den eigenen Rechner ins Netz geht. Und drittens können sich mehrere angeschlossene PCs für Rechenaufgaben zusammenschließen.

ZDNet bietet die neuste Napster 2.0 Beta 8-Version zum Download an. Darüber hinaus hat ZDNet ein Napster-Special erstellt.

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