Briten erhöhen nach Computer-Sabotage AKW-Sicherheit

Vorbestrafter Werksschutz-Mitarbeiter versuchte wichtige Daten zu löschen

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um britische Atomkraftwerke sind drastisch erhöht worden, nachdem ein Mitarbeiter des Werksschutzes versucht hat, das Computersystem einer Anlage zu sabotieren. Man vermutet, dass es ein Wachmann war, der sich in das Netzwerk des AKWs in Bradwell, Essex, gehackt hatte und damit einen Großalarm auslöste.

Der britische „Guardian“ zitierte ein vertrauliches Dokument, wonach der Security-Mann versuchte, wichtige Informationen aus dem System zu löschen. In demselben Dokument wird behauptet, dass das Vorleben des Mannes vor seiner Einstellung nicht überprüft wurde und er zweimal vor Gericht verurteilt worden ist.

Zwar sagt die Betreibergesellschaft des Bradwell-Werkes, die in Regierungsbesitz befindliche BNFL, es habe zu keiner Zeit Gefahr für die Allgemeinheit oder die im Kraftwerk beschäftigten Mitarbeiter gegeben, doch werde man das Vorleben der Mitarbeiter in Zukunft stärker durchleuchten.

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