Moneyshelf senkt Gebühren

Finanzportal der Deutschen Bank leidet unter schwacher Nachfrage / Erst 1000 Kunden / Neue Preisstruktur ab 22. Januar

Wie vermehrt man eigentlich Kunden? Mit dieser Frage muss sich das Finanzportal der Deutschen Bank, Moneyshelf.de auseinander setzen. Die Site wird aufgrund der unerwartet schwachen Nachfrage in Kürze Depotgebühren streichen und Wertpapieraufträge günstiger gestalten. Nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ hat das Portal trotz massiver Werbung („Wie vermehrt sich eigentlich Geld?“) seit dem Start Anfang September erst 1000 Kunden gewinnen können.

Im Bereich „Lebensversicherungen“ ging nach Angaben des Blattes nicht einmal eine Handvoll Policen über den virtuellen Ladentisch. Das Unternehmen wollte die Zahlen nicht kommentieren, will aber nach wie vor bis Ende 2003 mehr als 1,2 Millionen Kunden für sich gewinnen.

Ab dem 22. Januar soll nun eine Order mit einem Volumen von maximal 10.000 Euro mit 14,99 Euro zu Buche schlagen, wer darüber liegt, zahlt einheitlich 29,99 Euro. Bisher schlug die Führung des Depots mit mindestens 2,50 Euro pro Quartal zu Buche, Wertpapieraufträge wurden nach einem flexiblen Preismodell (Grundpreis plus Anteil am Ordervolumen) abgerechnet.

Ursprüngliches Ziel von Moneyshelf war es, privaten Internet-Nutzern „das Tor zu den Finanzmärkten der Welt“ zu öffnen. Eine Anmeldung für den Service ist online kostenlos möglich. Danach können die User die unterschiedlichsten Konten im Web darstellen lassen.

Das Finanzportal finanziert sich ausschließlich über Provisionen der Anbieter von Finanzprodukten.

Kontakt:
Moneyshelf, Tel.: 01805/180011

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