Türkische Kinder im Internetcafe verhaftet

Polizei fürchtete das Herumhängen im Cyberspace könne ihren Charakter verderben

Um die 130 türkischen Kinder wurden von der Polizei in der zentralanatolischen Stadt Kirikkale vorübergehend in Untersuchungshaft genommen, weil sie in den Internet-Cafés des Ortes herumhingen. Die Behörde befürchtete, das könne ihren Charakter verderben, berichteten türkische Zeitungen am Dienstag.

Die Tageszeitung „Milliyet“ zitierte den Polizeichef von Kirikkale , Hayrettin Gok: „Wir haben Beschwerden überprüft, wonach Internet Cafés voller Zigarettenrauch seien und die Kinder dort Zugang zu pornografischem Material hätten und Backgammon spielen würden.“ Bei der Razzia sagte Gok den Kindern: „Es geht um eure Ausbildung, also bleibt zu Hause und macht eure Hausaufgaben.“

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