France Télécom bringt 15 Prozent von Orange an die Börse

Börsengang war von Ende 2000 auf Anfang 2001 verschoben worden

Der französische Telefonkonzern France Telécom will 15 Prozent seiner Mobilfunk-Tochter Orange an die Börse bringen. Wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte, sollen die Aktien an den Handelsplätzen in Paris und London gehandelt werden. France Télécom werde zudem Anleihen herausgeben, die in Orange-Aktien umgewandelt werden könnten. Bei einem vollständigen Umtausch dieser Papiere durch die Investoren werde sich das Volumen der ausgegebenen Aktien um ein Drittel erhöhen. Weitere Details zum Börsengang von Orange sollten Ende Januar veröffentlicht werden.

Der Mutterkonzern hatte wegen der angespannten Lage an den Börsen den ursprünglich für Ende 2000 geplanten Börsengang verschoben. France Télécom erstand den britischen Mobilfunk-Anbieter Ende Mai vergangenen Jahres für fast 100 Milliarden Mark von der Vodafone-Gruppe. Vodafone hatte Orange zuvor im Zuge der Mannesmann-Übernahme erhalten, das Mobilfunkunternehmen dann aber aus Wettbewerbsgründen wieder abtreten müssen. Seither bündelt France Télécom in Orange seine gesamten Mobilfunkaktivitäten.

Orange hat zusammen im Konsortium eine schwedische UMTS-Lizenz ersteigert sowie im Alleingang eine Frequenz in der Schweiz.

Aktuelles und Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein News-Report zum Thema UMTS.

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