NGI hat Insolvenz beantragt

Neues Angebot trotz Verfahrens? / Bundesweite Flatrate trieb Unternehmen vermutlich in den Ruin

Wie „teltarif.de“ berichtet, liegt beim Amtsgericht Hamburg ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen NGI Next Generation Internet vor. Am Freitag hatte die Firma noch ein neues Flatrate-Angebot angekündigt, dessen Reichweite sich zunächst auf Hamburg beschränken sollte.

Der Internet-Provider hatte bis Anfang Oktober eine bundesweite Flatrate angeboten, diese aber aus Rentabilitätsgründen zurückziehen müssen. „Obwohl der Tarif ngi-flat ein Riesenerfolg war, ist eine Flatrate für 77,77 Mark meistens noch zu teuer, erst die pauschale Internet-Gebühr unter 50 Mark wird dem Internet in Deutschland zum endgültigen Durchbruch bei allen Schichten der Bevölkerung verhelfen“, so Geschäftsführer Stefan Hackl im Oktober.

Für einen neuen Kommentar war das Unternehmen nicht zu erreichen.

Bereits im Oktober hatte die „Financial Times Deutschland“ Forderungen in Höhe von 20 Millionen Mark durch die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) berichtet. NGI hatte genauso wie sein Konkurrent MIC das Netz der Telekom genutzt, um seinen Pauschalzugang anbieten zu können. Offenbar blieben aber auch wie im Fall von MIC einige Rechnungen unbeglichen.

ZDNet berichtet in einem News Report zum Thema Flatrates über die neuesten Entwicklungen auf dem Flatrate-Markt und rechnet vor, für wen sich der Pauschaltarif lohnt.

Kontakt:
NGI, Tel.: 01805/001344

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