Office 10 setzt auf Vernetzung

Arbeiten soll für den Anwender angenehmer werden

Bei der Vorstellung der Beta 2 für Office 10 in Deutschland haben der Produktmanager bei Microsoft (|ticker: „MSF“>) Wolfgang Rychlak und Pressesprecher Thomas Bär die Neuheiten des Pakets aus ihrer Sicht dargestellt. Besonderen Wert soll bei diesem Release auf die Bequemlichkeit für den Anwender, für das Arbeiten im Team sowie auf die Investitionssicherheit für Unternehmen gelegt werden.

So sollen kleine Helfer dem Anwender das Leben leichter machen. Gezeigt wurde unter anderem die neue Taskpane, eine Leiste, die am rechten Rand des Dokuments sitzt und einen Überblick über die wichtigsten Funktionen bietet. Die Taskpane lässt sich aber auch ganz einfach wegklicken. Besonders stolz ist man bei Microsoft auch auf die Smart Tags. Das sind kleine Icons, die sich bei interaktiven Bereichen in einem Office-Dokument zeigen. Neben einer aus Excel importierten Tabelle in einem Word-File erscheint ein solcher Smarticon, über den beispielsweise die Formatierung der Tabelle nach Word- oder nach Excel-Vorgaben möglich ist.

Des weiteren wird Wert auf verbesserte Recovery-Tools gelegt. So wird mit Office zehn nach einem Systemabsturz eine Original-Version eines Dokuments verfügbar sein, wie sie zuletzt gespeichert wurde sowie ein Abbild des Files, wie es vor dem Crash vorhanden war. Allerdings liegt es dann am User, zu vergleichen, welche Änderungen alt sind und welche neu.

Ab der Office 10-Version wird es möglich sein, Excel- und Access-Dokumente gleich im XML-Format zu exportieren. Bei Word hatten die Entwickler das nicht mehr rechtzeitig geschafft, so Microsoft. Empfindlich reagierten die Microsoft-Mitarbeiter bei der Präsentation auf Fragen nach einer möglichen Zwangs-Registrierung nach 50-maligem Öffnen der Programme: „Das wird momentan nur überlegt, entschieden ist da noch nichts und deshalb ist es eigentlich müssig, jetzt darüber zu spekulieren“ lautete die Parole. Auf Testmärkten in China, Nordamerika, Hong Kong und Australien wurde diese Waffe im Kampf gegen Software-Piraterie bereits ausprobiert. Allerdings wurde in Deutschland Mitte Mai bereits eine Zwangs-Registrierung nach 25-maligem Aufruf eines Texterkennungsprogramms für Rechtswidrig erklärt (ZDNet berichtete). Die Richter argumentierte damals, der Verbraucher würde arglistig getäuscht.

Die endgültige Version von Office 10 soll in der ersten Jahreshälfte 2001 auf den Markt kommen.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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