Bugtraq kickt nach Microsoft auch @stake

Mailinglisten-Moderator ist sauer über mangelnde Informationsbereitschaft

Der populäre Mailinglisten-Service Bugtraq kämpft momentan mit den Gepflogenheiten von beteiligten Firmen. Nachdem sich der Moderator der Liste kürzlich bereits geweigert hatte, Hinweise von Microsoft in seinen Newsletter aufzunehmen, verweigert er jetzt auch @stake die Mitwirkung.

Hintergrund des Streits ist der angeblich sinkende Nutzwert für den User. Während Microsoft fürher sowohl das Problem als auch die Lösung in seine Mitteilungen gepackt hat, werden jetzt nur noch Stichworte zur betroffenen Software und ein Link zur Microsoft-Site geliefert. Jetzt hat sich auch @stake dieser Praxis angeschlossen.

Der Betreuer der Security-Liste bei Bugtraq, Elias Levy, sagte gegenüber ZDNet: „Die Information liegt in dem Fall an einem ganz anderen Ort und das würde ernsthaft die Wertigkeit der Liste beeinträchtigen.“ Microsoft argumentiert, auf diese Weise schneller auf mögliche Fehler und Änderungen reagieren zu können. Auch der Chef der Sicherheitsabteilung bei @stake, der nur unter seiner Online-Identität „Weld Pond“ auftritt, sagte, die von seiner Firma veröffentlichten Mitteilungen enthielten so viele Informationen, dass ein Webmaster entscheiden könne, ob die Warnung für ihn relevant sei oder nicht.

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Bugtraq kickt nach Microsoft auch @stake

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *