Gewinnwarnung von Altera zieht Chip-Aktien nach unten

Intel, AMD, Xilinx und andere im Abwärtssog / Transmeta fällt erstmals zwischenzeitlich unter Ausgabepreis

Die Aktien führender Chiphersteller mussten gestern erneut starke Abschläge hinnehmen. Der Grund diesmal: Altera (Börse Frankfurt: ALR) geht davon aus, die selbst gesteckten Ziele für das vierte Quartal nicht mehr erreichen zu können. Merill Lynch stufte das Papier daraufhin auf „neutral“ herab, die Aktie verlor knapp acht Prozent auf 24 Dollar.

In der Folge gaben auch Xilinx um sieben Prozent, Lattice Semiconductor um zehn Prozent und Integrated Device Technology um 18 Prozent nach. Die Aktien von Intel (Börse Frankfurt: INL) und AMD (Börse Frankfurt: AMD) verloren jeweils über zehn Prozent auf 38 beziehungsweise 15,25 Dollar.

Das Papier von Transmeta (Börse Frankfurt: TR9) gab nochmals um rund vier Prozent auf 22,62 Dollar nach. Zwischenzeitlich waren für die Aktie nur 19 Dollar zu zahlen. NEC hatte kurz zuvor eine Rückrufaktion für japanische Notebooks mit Transmetas Crusoe-Chip bekannt gegeben (ZDNet berichtete).

Durch den gestrigen Kursverfall sank das Papier zwischenzeitlich erstmals unter den Ausgabepreis. Anleger hatten das Papier vor drei Wochen für 21 Dollar erhalten, am ersten Tag gewann die Aktie über 115 Prozent.

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