Entscheidung über AOL-Merger verschoben

US-Aufsichtsbehörde bereitet angeblich Klage wegen Breitbandnetz vor

Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat ein Treffen bezüglich des geplanten Zusammenschlusses zwischen AOL (Börse Frankfurt: AOL) und Timewarner von Dientag auf Donnerstag verlegt. Das berichtet eine den Gesprächen nahestehende Quelle. Somit sind die Verhandlungen bereits zum zweiten Mal verlegt worden.

Die Verzögerung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die FTC vorbereitet, AOL wegen Kartellrechtsverstößen vor Gericht zu zerren. Angestellte der Kommission hatten Briefe an etliche Firmen geschrieben und so Informationen für die Klage gesammelt. Das hatte zunächst das Wall Street Journal berichtet. Später wurden diese Informationen von verschiedenen den Gesprächen nahestehenden Personen bestätigt.

In den Schreiben teilte die FTC den Firmen mit, die an die Behörde übergebenen Informationen könnten vor Gericht verwendet werden. Die FTC würde routinemäßig auf Anweisung des Gerichts die Vertraulichkeit der Angaben beschützen. Die Behörde und AOL versuchen eine Einigung über den High Speed-Internet-Zugang via Time-Warner-Fernsehkabel zu erreichen. Die FTC will erreichen, dass AOL einen solchen Service erst starten darf, wenn mindestens ein Konkurrent es gleichzeitig tut. Zudem müsste der Internet-Dienst innerhalb von 90 Tagen zwei weitere Unternehmen Zugang zum Kabelnetz gewähren.

ZDNet hat in einem ZDNet-Special Neuigkeiten und Grundlegendes zur Mega-Fusion zusammengefasst.

Kontakt:
AOL, Tel.: 040/361590

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