ID-PRO in der Krise

"Bericht über Insolvenz ist verfrüht" / Bonner Linux-Distributor verhandelt mit amerikanischen Investoren

Der Bonner Open-Source-Dienstleister ID-PRO hat bereits am Dienstag einen „vorsorglichen“ Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bonn eingereicht. Dies kam erst durch eine Meldung des Hamburger Anteilseigners Pre-IPO ans Licht.

Der Vorstand von ID-PRO erklärte dazu: „Derzeit laufen Verhandlungen mit einer US-Amerikanischen Investorengruppe, die bereits an ID-PRO beteiligt ist. Ziel ist es, das Unternehmen im vierten Quartal 2001 zum Break-even zu führen. Die Aussichten im operativen Geschäft sind äußerst erfolgversprechend. Ursprünglich war der Kapitalzufluss bereits für den Spätsommer 2000 geplant. Wegen der Verzögerung des Kapitalzuflusses befindet sich die ID-PRO AG akut in einem Liquiditäts-Engpass.“

Das Unternehmen zeigt sich aber überzeugt, dass „zu diesem Zeitpunkt von einem endgültigen Scheitern der Kapitalakquise zu sprechen“ nicht statthaft wäre. Gleichzeitig erklärte der Vorstand, man befinde sich mit Pre-IPO im Streit: „Die einer Rettung des Unternehmens wenig dienliche Informationspolitik der pre-IPO AG in dieser Sache spricht für sich.“, so ID-PRO.

Kontakt:
ID-Pro, Tel.: 0228/421540

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu ID-PRO in der Krise

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *