Patch für Exchange 2000

Microsoft stellt "User Account"-Schwachstelle ab / Benutzerkonto kann inklusive Kennwort ausgespäht werden

Microsoft hat einen Patch veröffentlicht, der eine potenzielle Sicherheitslücke in Exchange 2000 Server und Exchange 2000 Enterprise Server behebt. Die Sicherheitslücke könnte es einem nicht autorisierten Benutzer ermöglichen, sich an den Exchange 2000 Server oder die entsprechende Domäne anzumelden.

In frühen Lieferungen von Exchange 2000 wird bei der Installation des Exchange Servers (Setup) ein Benutzerkonto generiert, das inklusive seinem Kennwort von Angreifern ausgespäht werden könnte. Normalerweise hat dieses Konto nur lokale Benutzerrechte. Ist Exchange 2000 hingegen auf einem Domänen-Controller installiert, dann könnten mit diesem Konto Domänen-Ressourcen genutzt werden. Der Zugriff auf Exchange 2000-Daten, also etwa Benutzerpostfächer, ist dagegen nicht möglich.

Betroffen von diesem Problem sind der Exchange 2000 Server in allen Sprachen und allen Versionen (FPP, VUP, CUP, Eval), die Exchange 2000 Enterprise Server CDs in allen Sprachen und allen Versionen sowie die Evaluierungsversionen und Oktober Select CDs von Exchange 2000 Server und Exchange 2000 Enterprise Server.

Das Exchange 2000 Service Pack SP1 soll den Fehler in der Setup-Routine beheben, wird aber laut Microsoft erst im ersten Quartal 2001 zur Verfügung stehen. Der aktuelle Patch sowie zusätzliche Informationen für Nutzer steht im Microsoft Technet bereit.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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