Telefónica legt Börsenpläne auf Eis

Talfahrt der Technologiewerte macht Gang aufs Parkett zu einer rutschigen Angelegenheit

Der spanische Telefonkonzern Telefónica hat die Börsengänge mehrerer Tochterfirmen bis auf weiteres zurückgestellt. Grund sei das schwache Börsenumfeld, sagte Telefonica-Chef Cesar Alierta gegenüber mehreren spanischen Wirtschaftszeitungen vom Freitag.

Betroffen seien die drei Töchter Media, Data und Emergia. Die Verschiebung der Börsengänge stelle kein Problem für den Konzern da, betonte Alierta. Dieser verfüge über ausreichende Mittel, nachdem Ende November knapp neun Prozent der Mobilfunktochter Telefónica Moviles an die Börse gebracht würden.

In Telefónica Media sind die internationalen Medienbeteiligungen des Konzerns zusammengefasst, Data bündelt das Datenübertragungsgeschäft und Emergia verwaltet die Glasfaserverbindungen mit dem Markt in Lateinamerika, auf dem Telefónica ein starkes Standbein hat.

Seit Tagen schon hält ein Ausverkauf an den Technologiebörsen an. Die Nasdaq und der Neue Markt der Frankfurter Börse übertreffen sich fast täglich mit neuen Kursstürzen.

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