Media Defender will Napster-User austricksen

Kalifornische Firma bietet Software an, mit der Anwender von Musiktausch-Software Rechtsbelehrungen statt Musik erhalten

Die frisch gegründete Firma Media Defender mit Sitz in Los Angeles bietet der Musikindustrie ein System an, mit dem sie die Anwender von Tauschsoftware wie Napster „mit den eigenen Waffen schlagen“ können soll.

Das System besteht im wesentlichen aus einem „Spoof-Tool“, mit dem das jeweilige Peer-to-Peer-System mit falschen Angeboten überschwemmt werden soll. Anwender von beispielsweise Gnutella erhalten dann statt des gewünschten Musiktitels eine Fehlermeldung und den Hinweis, dass dieser Versuch des Downloads ungesetzlich sei.

Media Defender erklärte, man stehe mit mehreren großen Unternehmen in Verhandlungen. Derzeit würden die zehn Angestellten aber noch von einer Million Dollar Risikokapital bezahlt. Firmenchef Randy Saaf, ein ehemaliger Jurastudent, sagte: „Es ist ganz einfach ein Musikstück zu kopieren, das gibt aber niemandem das Recht, sich über das Gesetz zu stellen. Wir können dazu beitragen, Musiktauschern das Handwerk zu legen.“

ZDNet bietet den Napster für Windows zum Download an. Eine Version für Linux steht unter fileforum.efront.com/… zum kostenlosen Download bereit. Darüber hinaus hat ZDNet ein Napster-Special erstellt. Wissenswertes rund um das Format bietet ein MP3-Special.

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