IBM lässt Transmeta fallen

Kurz vor dem Börsengang der Torvalds-Firma kommt die Absage von Big Blue äußerst ungelegen

IBM (Börse Frankfurt: IBM) hat Abstand von Plänen für Notebooks mit Chips von Transmeta genommen. Ursprünglich sollten die Thinkpad 240-Laptops mit den Crusoe genannten Prozessoren ausgestattet werden. Noch im Juni hatte IBM einen Prototypen präsentiert.

Die Absage erwischt den neuen Mitspieler im Prozessorenmarkt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt: Am 6. dieses Monats will die Firma, bei der Linux-Entwickler Linus Torvalds in Lohn und Brot steht, an die Börse gehen.

Andere Hersteller wie NEC, Sony oder Hitachi wollen aber weiterhin Notebooks mit Crusoes auf den Markt bringen bezieghungsweise belassen.

Erst vor wenigen Tagen war der erste erhältliche Crusoe-Laptop, das Sony Vaio Picture Book PCG-C1VE, in Tests der IT Week durchgefallen: es haben lediglich die Hälfte der Leistung eines 500 MHz Intel Celeron-Notebooks erbracht.

Aktuelles und Grundlegendes zu Prozessoren und Mainboards von AMD bis Intel bietet ein
ZDNet-Special. Alle Informationen zu Crusoe liefert das ZDNet-Spezial „Transmeta Crusoe – Der Wunder-Chip?„.

Kontakt:
IBM, Tel.: 01803/313233
Transmeta, Tel.: 001408/9196393

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