Safe Harbour gilt ab heute

Datenschutzabkommen zwischen der EU und den USA tritt in Kraft / Datenschützer glauben nicht an die Redlichkeit amerikanischer Firmen

Die Safe Harbour-Lösung zwischen der EU und den USA tritt heute in Kraft. Sie wurde in jahrelangem Ringen für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU, den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Ungarn ausgehandelt und soll den Schutz privater Daten vor den Interessen von Unternehmen regeln.

Datenschützer zeigen sich skeptisch, ob die Regelung lange halten kann: US-Unternehmen ist es erlaubt, sich selbst ein Zertifikat auszustellen und sich somit „Safe Harbour“ zu nennen. Die US-Aufsichtsbehörde FTC will nur nur solche Verstöße ahnden, in denen Missbrauch von Daten nachgewiesen werden konnte.

Die Europäische Union zählte die USA bislang nicht zu den Staaten mit hohen Datenschutz-Standards. Eigentlich durften seit Monaten keine Mails von Europa aus in die USA geschickt werden.

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