IBM und Intel starten ASP-Kooperation

Unabhängige Softwarefirmen können ihre Produkte auf den Internet-Vertrieb umstellen

IBM (Börse Frankfurt: IBM) und Intel (Börse Frankfurt: INL) vereinen ihre Kräfte, um dem ASP-Markt auf die Sprünge zu helfen. In einer am Mittwoch angekündigten Partnerschaft haben die beiden Unternehmen vereinbart, unabhängigen Software-Verkäufern (ISVs) zu unterstützen, die ihre Produkte im ASP-Modus vertreiben wollen.

Aufgrund des Abkommens können Partner-ISVs ihre Web-Applikationen auf Eservern der Xserie entwickeln, die auf einer Intel-Architektur basieren. Später sollen sie in das ASP Prime-Programm von IBM aufgenommen werden, das den ISVs Unterstützung in Form von Beratung, Hard- und Software bietet, um ihre Anwendungen für die Nutzung über das Internet vorzubereiten.

Intels Vizepräsident John Davies sagte über die neue Partnerschaft: „Wir glauben, dass das ein sehr, sehr effektiver Weg für kleine und mittlere Unternehmen ist.“ Die großen Firmen halten sich in Sachen ASP eher zurück.

Das ASP Prime-Programm ist nicht mal ein Jahr alt. Bisher gibt es weltweit zehn „Solution Centers“. Bisher haben sich 75 ISVs bei der Umstellung auf das Internet-basierte Geschäftsmodell Unterstützung geholt. Dutzende durchlaufen gerade den Umstellungs-Prozess und hunderte weitere Firmen werden laut Aussage von IBM-Managern gerade auf ihre Eignung geprüft. Die Erweiterung der Solution Center-Kapazität ist für Anfang 2001 geplant.

Kontakt:
IBM, Tel.: 01803/313233

Intel, Tel.: 089/9914303

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