Ab November Gebührenimpuls auch bei Konkurrenten der Telekom

Ex-Monopolist trifft Vereinbarung mit den meisten Wettbewerbern

Ab Mitte November soll auch bei Telefonaten über einen privaten Anbieter eine Tarifanzeige erscheinen. Die Deutsche Telekom erklärte, man habe dazu mit den meisten Wettbewerbern eine Vereinbarung getroffen. Den Kunden entstünden dadurch keine Zusatzkosten. Bislang gab es den Gebührenimpuls nur bei Gesprächen innerhalb des Telekom-Netzes.

Schrittweise sollen laut Telekom jetzt die technischen Voraussetzungen für eine Weiterleitung des Gebührenimpulses in fremde Netzwerke geschaffen werden. Der Haken: Hat der Kunde für seinen Hauptanschluss eine Tarifanzeige beantragt, kommt mit Anbietern oder Netzbetreibern, die keine Informationen für Gebührenimpulse liefern, vorerst keine Verbindung mehr zustande. Um Call-by-call- oder Preselection-Verbindungen mit diesen Firmen wieder zu ermöglichen, müsse die Tarifanzeige zunächst bei einer Telekom-Hotline (0800-330-1000) gekündigt werden. Von dem Problem betroffen ist laut einem Telekom-Sprecher nur, wer mit „wenigen kleinen Anbietern telefoniert, es handelt sich nicht um Arcors oder Mobilcoms.“ Innerhalb von zwei bis drei Tagen sei eine solche Deaktivierung möglich.

Die Regulierungsbehörde geht davon aus, dass rasch mit allen fehlenden Anbietern eine Einigung erzielt wird. „Ansonsten werden wir mit Nachdruck darauf achten, dass der Verbraucher nicht auf der Strecke bleibt“, so ein Sprecher der Wettbewerbsaufsicht.

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3300700

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