Kapersky: Java auf Handys macht Weg für Viren frei

Sicherheitsexperten wollen Gefahren ausloten

Die Virenschützer vom Kapersky Lab sehen die jüngste Ankündigung Suns (Börse Frankfurt: SSY), Java für Handys auszulegen, mit gemischten Gefühlen. Der auf der JavaT 2 Plattform Micro Edition (J2ME) basierende MID-Standard (Mobile Information Device) von Sun und das kürzlich von Motorola vorgestellte zugehörige Application Programming Interface (API) öffne Handys für Viren aller Art.

Derzeit sind Viren für mobile Telefone lediglich in Form von SMS-Nachrichten gefährlich – und das auch nur sehr eingeschränkt, etwa wenn sie den Speicher der Simm-Karte überlasten. In Zukunft könnten die Viren die Mobiltelefone aber direkt befallen. „Wir definieren drei unterschiedliche Voraussetzungen für die Existenz von Computer-Viren. Neben dem Verbreitungsgrad der System-Plattform und der Hardware sowie der Verfügbarkeit der unterschiedlichen Entwicklungs-Tools spielt außerdem die unzulängliche oder schlechte Absicherung gegen Viren eine große Rolle. Momentan sind die beiden ersten Voraussetzungen kalkulierbar. Der hohe Absicherungsgrad von Java-Anwendungen kann die Virenverbreitung in der Mobiltelefonie derzeit noch verhindern

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