Sun will Jini für Gadgets

Minivariante der Java-Netzwerktechnik soll besser funktionieren als Vollversion

Sun Microsystems (Börse Frankfurt: SSY) schraubt seine Erwartungen an die eigene Jini-Netzwerktechnik zurück und will nun statt dem ganzen Haus nur noch Gadgets verbinden.

Eine Jini „Surrogate Architecture“ soll laut Sun-Manager Franc Romano Handys und Handhelds mit Haushaltsgeräten verbinden. Wann die ersten für die Netzwerktechnik ausgelegten Produkte auf den Markt kommen, konnte er allerdings nicht voraussagen.

Die Jini-Technik sollte dafür sorgen, dass sich Geräte wie Drucker und Scanner, aber auch eine Stereoanlage und die Beleuchtung an ein Netzwerk anschließen lassen. Mit Jini sollten sich die Geräte selbst im Netz anmelden und andere Geräte über ihre Existenz und Funktion informieren. Jini ist ein Java-basiertes Protokoll und soll mit allen Betriebssystemen in jeder Art von Netzwerk zusammenarbeiten können.

Nachdem Sun die Technik 1998 und 1999 groß angekündigt hatte, versiegte sie in diesem Jahr aufgrund technischer Schwierigkeiten. Unter anderem blamierte sich Sun-Boss Scott McNealy Anfang des Jahres bei einer Demonstration eines Flaschengeist-Netzes (ZDNet berichtete).

Kontakt:
Sun, Tel.: 089/460080

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