UMTS-Vorwahlen sind da

E-Plus erhält auch einen Rufnummernbereich für GSM-Dienste

Die Regulierungsbehörde hat jetzt die Vorwahl-Wünsche der erfolgreichen UMTS-Bieter offiziell bestätigt. So werden die Teilnehmer der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) unter der 0151 zu erreichen sein, Kunden von Konkurrent Mannesmann unter der 0152 und die Viag-Teilnehmer unter der 0159. Die Unternehmen konnten selbst wählen, im Zweifelsfall entschied das Los.

Group 3G hat die 0150 zugewiesen bekommen, die 0155 ist für Auditorium Investments Germany reserviert. Dahinter verbirgt sich E-Plus mit seinen Mutterfirmen, die nach dem Ausstieg von Hutchison als Finanziers eingesprungen waren. Unter 0156 sind Mobilcom-Kunden erreichbar. Den Firmen wurden Bereiche mit je 100.000.000 elfstelligen Rufnummern zugeteilt. Bei Bedarf erhalten die Netzbetreiber Blöcke zu je 10 Millionen Rufnummern freigeschaltet. Ihre Nummer erhalten Endkunden nach wie vor von ihrem Handy-Provider.

Die Rufnummern können ab sofort für GSM- sowie UMTS/IMT-2000-Mobilfunkdienste verwendet werden. Deshalb wurde der Block 0157 für E-Plus ohne Partner reserviert, obwohl der Konzern als Teil der Allianz Auditorium Investments Germany eine UMTS-Lizenz ersteigert hatte. Die Firma E-Plus hat bereits den Betrieb eines GSM-Netzes angekündigt (ZDNet berichtete).

Aktuelles und Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein News-Report zum Thema UMTS.

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