Gigabell-Aktie stürzt ab

Papier bricht nach Insolvenz-Antrag um 66 Prozent ein

Die Aktie von Gigabell (WKN 625170) ist im frühen Handel um über 60 Prozent agestürzt. Das Papier war am Freitag bei einem Kurs von elf Euro vom Handel ausgesetzt worden, nachdem das Telekommunikationsunternehmen Insolvenz beantragt hatte. Am Montag Morgen notierte es bei knapp vier Euro. Der Höchststand lag vor einigen Monaten bei 122 Euro.

Im August letzten Jahres war das Papier bei einem Kurs von 38 Euro gestartet. Unter anderem die Börsenbriefe von Platow und Prior hatten Gigabell schon vor Wochen als Übernahme- oder Pleitekandidaten gehandelt.

Vor zwei Monaten hatte Gigabell von einer angelsächsischen Investorengruppe 26 Millionen Euro erhalten (ZDNet berichtete). Die millionenschwere Überweisung war Inhalt eines Vorvertrags mit den Investoren. Vorstandschef Daniel David bezeichnete damals diese Variante eine Alternative zur Komplettübernahme von Gigabell.

Gigabell wollte sich zum Insolvenzverfahren gegenüber ZDNet nicht äußern. Yahoo hatte bis März seinen Internet-Zugang in Zusammenarbeit mit Arcor realisiert, danach erfolgte der Wechsel zu Gigabell. Die Portal-Site wird seinen Internet-Zugang „bis auf weiteres“ in Kooperation mit Gigabell realisieren. Das Unternehmen will aber dafür sorgen, dass ein „adäquater Partner gefunden wird, wenn Gigabell diesen Service nicht mehr weiter anbieten kann“, erklärt Yahoo-Sprecherin Claudia Strixner gegenüber ZDNet.

Kontakt:
Gigabell, Tel.: 069/17084100

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