UK-Altavista-Chef geht wegen Billigangebot

Mitchell übernimmt Verantwortung für gescheiterte Flatline

Der Chef von Altavista Großbritannien, Andy Mitchell, hat am Mittwoch seinen Rücktritt angekündigt. Er übernimmt damit die Verantwortung für die gescheiterten Billig-Internet-Zugänge der Firma. Laut Auskunft der Pressestelle hat Mitchell sein Büro bereits geräumt.

Altavista hatte als erster Internet Service Provider (ISP) mit einem bekannten Markennamen eine unbegrenzte Internet-Flatrate in Großbritannien angeboten, obwohl sie selbst Probleme hatten, ein Bandbreite für eine Flatrate zu Großhandelsbedingungen von der British Telecom zu erwerben.

Zunächst bot Altavista sein Paket teurer als erwartet an und stellte ihn schlußendlich komplett ein. Kritiker hatten bereits vor dem Start der Aktion angemerkt, dass eine zeitlich unbeschränkte Flatrate bei der gegenwärtigen Telekom-Infrastruktur in Großbritannien nicht machbar sei. In etlichen Interviews gestand Mitchell seine persönliche Verantwortung für den Zusammenbruch des unbegrenzten Abrechnungsmodells ein. Er hätte, so sagte er, die Probleme der Firma den Verbrauchern besser darlegen sollen.

„Ich entschuldige mich bei allen, die sich durch Altavistas Entscheidung im Stich gelassen fühlen“, schrieb Mitchell in einer Nachricht auf der Altavista-Site diese Woche. „Ich habe während dieser Phase Fehler gemacht, besonders durch meine schlechte Kommunikation mit Ihnen und ich entschuldige mich für jegliche Verwirrung oder Unannehmlichkeiten.“

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