Bankraub per Internet

Drei Briten wegen Einbruch in Online-Bank verhaftet

Die britische Polizei hat drei Männer unter dem Verdacht festgenommen, in eine Online-Bank in Großbritannien eingebrochen zu sein. Sie sollen mehrere tausend britische Pfund gestohlen haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine neue Art von organisiertem Verbrechen handelt.

Die Polizei wollte weder den Namen der Bank noch die gestohlene Summe bekannt geben. Allerdings vermuten Branchenkenner, dass es sich um die Internet-Bank Egg handelt, die erst vor kurzem an die Börse gegangen ist. Eine Sprecherin von Egg wollte keinen Kommentar zu den Verhaftungen abgeben.

Mitglieder des „National Crime Squad“ durchsuchten am Dienstag früh sieben Wohnungen im Nordwesten von London. Dabei wurden die Verhaftungen getätigt. Vorausgegangen waren sechsmonatige Ermittlungen, die mit einem Tipp aus der betroffenen Bank starteten. Die drei Verhafteten waren alle Mitte 30. Die Polizei beschlagnahmte Computer und Zubehör, Dokumente, Geld und Drogen.

„Verbrecher haben das Internet für dieses Verbrechen benutzt“, sagte die National Crime Squad-Sprecherin Judi Prue. „Offensichtlich ist das für die Kriminellen ein sehr neues Feld, in das sie expandieren. Also müssen wir zusehen, dass wir ihnen immer einen Schritt voraus bleiben.“ Während die Polizei keinerlei Angaben machte, woher das Geld stammt, berichtet die britische Tageszeitung „Independent“, der Diebstahl habe keine Konten von Kunden betroffen.

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