Powershopping-Sites für die Katz?

51 Prozent der Preisvergleicher kaufen nicht beim billigsten Bieter

Verblüffendes Ergebnis einer Studie des Massachusetts Institut of Technology (MIT): Die Forscher hatten zusammen mit Dealtime das Verhalten von Nutzern der beliebten Preisvergleichs-Dienste analysiert. Demnach wählen über 50 Prozent der Kunden bewusst nicht das billigste Angebot aus.

Kunden vertrauen auch online außerordentlich stark auf bekannte Markennamen. Je stärker die Marke eines Händlers, desto mehr Kunden hat er. Die Firma kann im Extremfall auch höhere Preise durchsetzen, weil die Verbraucher mit ihrem Namen Zuverlässigkeit assoziieren. So kann Amazon bis zu 1,85 Dollar, Barnes & Nobles bis zu 72 Cent pro Artikel mehr verlangen, die Kunden kaufen trotzdem.

Wichtig als der Preis noch sind den Online-Shoppern die „Nebenkosten“ wie Versand, Steuern, Umschlaggebühren und Zoll. Bei einer Steigerung eines dieser Faktoren reagieren Kunden empfindlich und kaufen woanders.

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