Need for Speed: Unis kriegen Supercomputer

Compaq setzt Marke in IBMs Revier

Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) hat einen zivilen Supercomputer an die National Science Foundation in Arlington, Virginia, verkauft. Im November sollen die ersten Systeme geliefert werden. Der Supercomputer basiert auf Compaqs Alphaserver SC-Architektur und besteht aus 2728 Alphaprozessoren mit 2728 GByte RAM und 50 TByte Massenspeicher. Die Spitzenleistung der Maschine liegt bei sechs Teraflops (Fließkommaoperation pro Sekunde). Betriebssystem ist Tru64 Unix von Compaq. Die Portierung, das Tuning und die Entwicklung von Parallelanwendungen wird das Pittsburgh Supercomputing Center übernehmen, den Rest erledigt Compaq.

Der Rechner wird bei der Proteinforschung, der Wirbelsturm- und Erdbebensimulation sowie der Berechnung der globalen Klimaveränderung eingesetzt. Erklärtes Ziel von Compaq ist es, im Bereich Supercomputer die Marktführerschaft zu erlangen.

Auch IBM (Börse Frankfurt: IBM) hält da mit seiner Maschine nicht zurück. Big Blue hat erneut eine zivile Version des militärischen Supercomputers ASCI White verkauft, diesmal an die Universität von Boston. Mit dem neuen RS/6000 SP soll die Quantenphysik, die Genom- sowie die Alzheimer-Forschung vorangetrieben werden.

ASCI White schafft in der militärischen Version 12,3 Billionen Rechenschritte pro Sekunde, ist damit mehr als dreimal so schnell wie der bisher schnellste Computer und bedeckt die Fläche von zwei Basketballfeldern. Das neue RS/6000 SP-System benutzt Power3-II-Kupfer-CPUs, Silizium-Switch-Technologie und eine neueartige Software. 2002 soll das System mit Power4-Prozessoren von IBM nachgerüstet werden.

Kontakt:
IBM, Tel.: 01803/313233

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