Telekom will 2000 Mitarbeiter entlassen

War UMTS zu teuer?

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat den Abbau von 2000 Stellen angekündigt. Die Maßnahme soll ab dem kommenden Jahr greifen und vorwiegend die Konzernbereiche Service und Vertrieb betreffen: 39 sogenannte „T-Punkte“ und sechs Direktionen sollen in „Vertriebsregionen“ ausgegliedert werden.

„Unser Ziel ist es, allen Kunden der Deutschen Telekom individuell ausgerichtete Telekommunikationslösungen anbieten zu können. Dabei kommt der Organisation der Vertriebskanäle eine überaus wichtige Rolle zu. Eine auf die Anforderungen unserer Kunden maßgenau zugeschnittene Beratung, die schnelle Auftragserledigung und ein kompetenter Service sind wichtige Erfolgskriterien für zufriedene Kunden“, so der Vorstand Vertrieb und Service, Josef Brauner.

Der Vorstand Personal und Recht, Heinz Klinkhammer, kündigte an: „Betriebsbedingte Kündigungen werden ausgeschlossen. Für die betroffenen Beschäftigten eröffnen sich attraktive Tätigkeiten in den Wachstumsbereichen des Konzerns. Hier wird qualifiziertes Personal gebraucht.“

Gewerkschaften und Wirtschaftsbeobachter malen allerdings ein anderes Bild: Offenbar strukturiert die Telekom den Konzern total um und spart dabei wo sie kann. Möglicherweise verschlingen die UMTS-Frequenzen doch mehr als ursprünglich angenommen.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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