UMTS: Nur noch fünf Prozent-Schritte

Scheurle will so Ungleichheit zwischen Blockpreisen minimieren

Am Monat ging die 137. Versteigerungsrunde in Mainz zu Ende. Rund 78 Milliarden Mark sind bisher von den insgesamt sechs Telekommunikationsunternehmen für die UMTS-Lizenzen geboten worden. Am Abend gab der Chef der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Klaus-Dieter Scheurle, bekannt, dass die einzelnen Angebote ab Dienstag nur noch um fünf Prozent über dem Höchstgebot der letzten Runde liegen müssen. Bis jetzt mussten die Unternehmen immer um zehn Prozent erhöhen.

„Die einzelnen Frequenzblöcke sind in ihrer Qualität absolut identisch. Dennoch liegen die bisher dafür gebotenen Preise bis zu 600 Millionen Mark auseinander. Wir möchten erreichen, dass sich die Preise wieder stärker angleichen“, erklärte Rudolf Boll, Sprecher der Regulierungsbehörde gegenüber ZDNet.

Die Ankündigung von Viag Interkom, ab sofort nur noch für zwei Frequenzblöcke mitzubieten, hat Boll wenig überrascht: „Als in einer Runde Viag Interkom nur noch einen Frequenzblock ergattern konnten und in der nächsten Runde nur einen Block mehr ersteigert hatten, war allen klar, dass Viag Interkom nicht mehr für drei Blöcke mitbietet“, sagte Boll.

Das Ende der Versteigerung der Lizenzen für die dritte Mobilfunkgeneration ist für Boll nicht abzusehen: „Alle Anbieter sind noch sehr gut im Rennen.“

Aktuelles und Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein News-Report zum Thema UMTS.

Kontakt:
Regulierungsbehörde, Tel.: 0228/149921

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