E-Book-Handlung von Microsoft und Barnes & Noble

Aber: Probleme bei Pocket PCs mit Reader 1.0

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und die US-Buchhandelskette Barnes & Noble eröffnen heute einen Online-Supermarkt für E-Books. Zulieferer sollen unter anderem der US-Verlag Simon and Schuster sowie Time Warner sein. Zunächst sollen an die 2000 Titel zum Download für Geräte mit der Microsoft Reader-Software angeboten werden.

Doch der Kopierschutz der elektronischen Bücher ist in der Reader-Version 1.0 noch unzureichend, nicht alle Titel können von solchen Pocket PCs geladen werden. Dies bestätigten mittlerweile Microsoft-Sprecher und versprachen einen Patch. Die Version 1.0 wird von Microsoft seit April dieses Jahres ausgeliefert. Desktop-PCs mit der neusten E-Book-Reader-Software dagegen können auf das volle Sortiment zugreifen.

Microsoft-Mitarbeiter erklärten gegenüber ZDNet, dass der E-Book-Reader drei Kopierschutz-Stufen aufweist: auf dem ersten Level wird das zu übertragende Dokument authentifiziert und vor Manipulationen des Empfängers geschützt, auf dem zweiten wird es mit dem Namen des Käufers verknüpft und auf dem letzten wird es vor dem Gebrauch durch Dritte abgeschottet. Diese dritte Stufe fehlt im Reader 1.0. Elektronische Bücher, die diesen dritten Level der Sicherheit voraussetzen, können von bisherigen Pocket PCs nicht angezeigt werden.

Der Microsoft-Produktmanager Jeff Alger entschuldigt die Panne mit Termindruck: Die ersten Exemplare des Pocket PCs sollten ausgeliefert werden, noch bevor der Kopierschutz fertig gestellt war: „Wir wissen natürlich, dass E-Books in erster Linie über Pocket PCs gelesen werden und wir arbeiten wirklich hart an einem Fix“.

Kontakt:
Microsoft, Tel.: 089/31760

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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