Primus wehrt sich gegen Philips-Vorwürfe

"Die haben ein Problem mit neuen Preisbildungsmechanismen"

Der Online-Händler Primus hat die in der neuesten einstweiligen Verfügung von Philips erhobenen Vorwürfe gegenüber ZDNet zurückgewiesen. Nach Angaben des Elektronikkonzerns hat Primus auf seinen Seiten einen Fernseher vertrieben, der technisch auf den französischen und nicht auf den deutschen Markt zugeschnitten sei. In Deutschland müssten Benutzer des TV-Geräts Qualtitätseinbußen hinnehmen.

„Das ist absolut nicht richtig: Philips vertreibt selbst solche Geräte in Deutschland“, erklärte Manfred Plaar, Geschäftsführer Primus Auktionen gegenüber ZDNet. Philips wolle sich auf diesem Weg dagegen wehren, dass es im Internet ganz neue Preisbildungsmechanismen und Vertriebssysteme gibt: „Damit haben die ein ganz großes Problem“.

Nach Angaben von Primus handelt es sich bei dem Fernseher, um den der Streit geht, um das Modell „32 PW 9545 Silver Gloss“. Dieses TV-Gerät wird tatsächlich auch in Deutschland vertrieben. Phlips war für eine Stellungnahme am Freitag nicht mehr zu erreichen.

Die einstweilige Verfügung ist ein neuer Höhepunkt in den Streitigkeiten zwischen Primus Online und Philips, die seit letztem November andauern (ZDNet berichtete laufend).

Kontakt:
Primus-Online , Tel.: 0221/30910
Philips, Tel.: 040/28990

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