Xetra: Mehrstündiger Ausfall durch Softwarefehler

Neustart machte Aussetzung des Börsenhandels erforderlich

Zum ersten Mal seit seiner Einführung vor rund drei Jahren erlebte das elektronische Handellsystem Xetra gestern einen Hänger. Nach Angaben der Deutschen Börse war der Computerhandel ab 15.10 für rund zwei Stunden unterbrochen. Grund für den Ausfall sei ein Softwarefehler.

Gegen 17.15 Uhr sei der Handel mit einer zum Marktstart üblichen Pre-Trading-Phase gestartet worden, während der Aufträge eingestellt werden können. Geschäfte kamen dann wieder in einer Auktion ab 18.30 Uhr zustande, danach wurde der fortlaufende Handel aufgenommen.

Ein Fehler in der Betriebssystemsoftware habe zu einem zwingenden Neustart des Xetra-Systems geführt, der die Handelsunterbrechung zur Folge hatte. Im vergangenen November hatte es nach einem Software-Update die Nasdaq erwischt: 22 Minuten lang war an der größten elektronischen Börse der Welt kein Handel möglich.

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