„Homeless“-Surfer shoppen kaum

Studie nimmt Nutzung des Webs von zu Hause und unterwegs unter die Lupe

„Homeless“-Surfer, also Internet-Nutzer, die nicht von zu Hause aus online gehen, machen ein Drittel der europäischen Online-Bevölkerung aus. In dem Brief „Homeless Surfers Won’t Surf From Home“ ermittelte Forrester darüber hinaus, dass dem Standort, von dem aus ins Netz gegangen wird, eine Schlüsselfunktion bezüglich des Verhaltens und der Aktivitäten von Internet-Nutzern zukommt.

So nutzen 37 Prozent der „Home“-Surfer Online-Shopping, im Vergleich zu zwölf Prozent der „Homeless“-Surfer. Unterschiede gibt es auch zwischen den verschiedenen Kategorien von „Homeless“-Surfern: Bei Surfern, die am Arbeitsplatz online gehen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Nutzung von Shopping und Banking höher (mehr als 50 Prozent) als bei denjenigen, die von anderen Standorten außer Haus ins Netz gehen (hauptsächlich Studenten). Die größten Unterschiede zwischen diesen zwei Gruppen bestehen, wenn Online-Chatten, kostenlose E-Maildienste und Online-Spiele betrachtet werden.

„Für Unternehmen, die mit Online-Verkauf und -vermarktung beginnen, ist die Überschätzung der Internet-Nutzung, und damit des Potenzials für Online-Shopping, ein gefährlicher Fallstrick. So haben wir festgestellt, dass „Homeless“-Surfer erheblich seltener online einkaufen als Nutzer, die von zu Hause aus das Internet besuchen“, erklärt Forrester-Manager William Reeve.

Die Studie basiert auf einer einer Umfrage unter 17.500 europäischen Verbrauchern.

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