Microsoft kickt Java

Programmierer müssen ohne J++ auskommen

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) Professional Developers Conference in Orlando, Florida, die neuste Alphaversion seiner Werkzeugkiste Visual Studio.Net unter die Entwickler gebracht. Ein Tool werden die Empfänger jedoch nicht mehr darin finden: J++.

Ungeachtet des seit 1997 andauernden Disputs vor Gericht über die Modalitäten der Java-Lizenz von Sun (Börse Frankfurt: SSY) hat sich die Firma von Bill Gates dazu entschlossen, den Java-Vertrag nicht mehr zu verlängern.

So können Microsoft-Programmierer künftig nur noch mit den Firmeneigenen Dialekten Visual Basic, Visual C++, JScript und dem erst kürzlich vorgestellten C# arbeiten. Zudem haben sie Zugriff auf die „fremden“ Sprachen APL, Cobol, Pascal, Eiffel und Smalltalk.

Allerdings soll den Entwicklern bald ein Java-Compiler zur Verfügung stehen. Dieser wird aus dem Hause Rational Software stammen. „Wir entwickeln einen Java-Compiler für Visual Studio.Net“, bestätigte der Rational-Manager Sunny Gupta gegenüber ZDNet. Details wollte er aber nicht nennen.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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