Auch Cybernet bestreitet Platow-Angaben

Börsenbrief rät dennoch "die Titel zu verkaufen"

Nach Buch.de und Ricardo.de hat nun auch Cybernet die Angaben im Platow-Brief vom 7. Juli zurückgewiesen. Man weise Ende des ersten Quartals 92 Millionen Euro liquide Mittel aus, zusätzlich seien 48 Millionen Euro für Zinszahlungen bis Mitte 2002 vorhanden. “ Damit ist Cybernet bis weit in das Jahr 2002 solide finanziert“, so das Unternehmen.

Der Börsenbrief hatte eine Liste von acht Internet-Unternehmen erstellt, die aufgrund ihrer mangelnden Liquidität angeblich kurz vor dem Konkurs stünden. “ Um Missverständnissen entgegenzutreten: Mit der Liste sollte nicht ausgedrückt werden, dass die Unternehmen schon so gut wie vor dem Konkursrichter stehen“, heißt es nun auf der Platow-Site. Man weise lediglich darauf hin, dass die genannten Firmen sich in Kürze am Kapitalmarkt bedienen müssen, um nicht in Liquiditätsschwierigkeiten zu kommen.

Platow weiter: „Wir empfehlen dennoch die Titel zu verkaufen.“ Neben den drei aufgeführten Unternehmen nannte der Brief unter anderem Ebookers, Fortunecity, Musicmusicmusic und Artnet. Vor kurzem hatte eine Studie des Consulters Pricewaterhouse Coopers ergeben, dass jede siebte am Neuen Markt notierte Firma in den nächsten 24 Monaten mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen haben wird (ZDNet berichtete).

Kontakt:
Cybernet, 0800 / 224 76 26

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