E-Plus steigt aus UMTS aus

Sieben von zwölf Unternehmen verbleiben im Bieterkonsortium

Da warens nur noch sieben: Wie die „Telebörse“ berichtet, wird sich E-Plus an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen Ende dieses Monats nicht beteiligen. Der Grund: Die Mutter des Mobilfunkunternehmens, KPN, ist eine Allianz mit Hutchison Whampoa (Hongkong) eingegangen. Das asiatische Unternehmen ist eines der sieben verbleibenden im Bieterkreis um die begehrten Mobilfunklizenzen der dritten Generation.

Nach Angaben der Zeitung will E-Plus seinen Ausstieg in Kürze bekannt geben. Vor wenigen Tagen war MCI Worldcom ausgestiegen (ZDNet berichtete). Damit sind noch acht der ursprünglich zwölf Firmen im Rennen

  • Auditorium Investments
  • debitel
  • Deutsche Telekom Mobilnet
  • Group 3 G
  • Mannesmann Mobilfunk
  • Mobilcom
  • Viag Interkom

Vor Worldcom haben sich Talkline und Vivendi verabschiedet. Die Versteigerung der Lizenzen der dritten Mobilfunkgeneration soll im Juli und August über die Bühne gehen.

Zur Versteigerung stehen in Deutschland insgesamt zwölf Frequenzblöcke. UMTS ist ein Anfang 1998 standardisiertes System für die universelle Mobiltelekommunikation und soll Standards der zweiten Generation (GMS) ablösen.

Kontakt:
E-Plus, Tel.: 0211/4480

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