UN warnen vor der digitalen Kluft

Arme Länder kriegen vom Internet nichts mit

Das Internet ist ein wesentlicher Bestandteil, wenn es darum geht, eine informationsbasierte Gesellschaft aufzubauen, darin sind sich alle Beteiligten einig. Die Vereinten Nationen machen sich jetzt Sorgen, weil die armen und unterentwickelten Länder im Vergleich zu den Industriestaaten den Anschluss in Sachen Online-Technologie verlieren. Der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Vereinten Nationen, ECOSOC, beschäftigt sich deshalb in seiner aktuellen Sitzungsrunde mit Möglichkeiten, wie dies geändert werden kann.

Lateinamerika und die Staaten der Karibik haben zusammengenommen nicht soviele Websites wie beispielsweise Finnland. Während weltweit täglich 150.000 Menschen neu ins Netz kommen, geht die digitale Revolution vor allem am afrikanischen Kontinent fast spurlos vorüber. Während ihrer Tagung von Mittwoch bis Freitag wollen die Mitgliedsstaaten der ECOSOC auf Ministerebene und später bis 1. August auf Expertenebene darüber beraten, wie sie diese Entwicklung umkehren können. Ort der Tagung ist New York, wo es mehr Internet-Anschlüsse haben als in ganz Afrika.

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