Politiker und Provider fordern 40-Mark-Flatrate

Große Einmütigkeit beim Forum der Initiative Internet ohne Taktung

„Obwohl AOL nun auch eine Flatrate für 78 DM pro Monat für den unbegrenzten Zugang zum Internet anbietet, sind wir noch weit von einem erschwinglichen Preis entfernt“, erklärte AOL-Deutschland-Chef Uwe Heddendorp. Ein massenfähiger Pauschalpreis für den Internet-Zugang sei bei den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht machbar, so der Geschäftsführer.

Der vor wenigen Wochen gekürte „Internet-Sprecher“ der CDU, Thomas Heilman, forderte eine „niedrige Flatrate für ein wettbewerbsfähiges Internet-Land“. Man brauche eine große Internet-Koalition, um einen Pauschalzugang für 40 Mark schnell zu bekommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Greencard-Debatte wies der Politiker darauf hin, dass eine signifikante Steigerung des Internet Know-Hows in der Bevölkerung auch dadurch erreicht werden könne, dass sich die Menschen intensiv mit dem neuen Medium auseinander setzen. „Bei den im internationalen Vergleich fast doppelt so teuren Zugangskosten ist dies aber nicht möglich“, so Heilmann weiter.

Der Direktor des Europäischen Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Potsdam, Paul Welfens, wies auf die positiven Auswirkungen einer günstigen Flatrate auf den Arbeitsmarkt hin. Vor vier Monaten hatte der Professor eine Studie präsentiert, nach der durch einen Billigzugang 400.000 neue Arbeitsplätze entstehen könnten (ZDNet berichtete).

Kontakt:
Initiative Internet ohne Taktung, Tel.: 030/34651300

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