AOL bastelt an IM-Plattform

"Das will wohlüberlegt sein"

AOL (Börse Frankfurt: AOL) hat einen Entwurf einer für alle Anbieter offenen Plattform für Instant Messaging vorgestellt. Dieser Schritt ist offensichtlich eine Reaktion auf die Ermittlungen der US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC), die AOL wegen seines Marktanteils von 80 Prozent bei den Instant Messaging-Tools beobachtet.

Die Pläne des Online-Dienstes sehen vor, dass ein für alle offener Messenger ein plattformübergreifendes Format aufweisen soll. Das Tool würde eine gesicherte Privatsphäre garantieren, ebenso wie die Skalierbarkeit, Unabhängigkeit und die Stetigkeit der Usernamen.

Neben dem detaillierten AOL-Vorschlag sind bei der IETF noch weitere Pläne für eine Messenger-Plattform eingegangen. Die Internet Engineering Task Force (IETF) untersucht sie gerade.

Das bislang praktizierte Abblocken der anderen Messaging-Tools – unter anderem von Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) – nennt AOL den Widerstand gegen „eine Gefährdung des Datenschutzes und der Sicherheit unserer Mitglieder“.

Kontakt:
AOL Hotline, Tel.: 01805/313164

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