Vorwürfe gegen Mafiaboy ausgeweitet

DDoS-Angreifer geht's massiv an den Kragen

Der mutmaßlich Verantwortliche für die „Distributed Denial of Service“-Attacken (DDoS) von Anfang Februar, der 15jährige Kanadier mit dem Pseudonym „Mafiaboy“, gerät immer weiter unter Druck.

Die kanadische Staatsanwaltschaft macht ihn nicht mehr nur für die Angriffe auf die Website von CNN, sondern auch auf andere führende Online-Angebote, darunter ZDNet und Yahoo, verantwortlich. Das erklärte der Gerichtssprecher Louis-Miville Deschenes aus Quebec.

Im April hatte die Royal Canadian Mounted Police den 15-jährigen „Mafiaboy“ verhaftet. Zusammen mit Beamten des FBI und des US-Justizministeriums war er in der Gegend von Montreal dingfest gemacht worden.

Anfang Februar waren neben der amerikanischen Site von ZDNet auch die Seiten von Yahoo, Ebay, Buy.com, Amazon, E-Trade, CNN und MSN von den Attacken betroffen. Bei „Distributed-Denial-of-Service“-Angriffen erzeugen der oder die Täter sehr große Datenmengen, mit denen sie gefälschte Anfragen an die Server der attackierten Site richten.

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