BSA: Weniger Raubkopien, mehr Schaden

In Deutschland gab es 1999 rund 27 Prozent Raubkopien

Obwohl im vergangenen Jahr der Anteil der Raubkopien an der gesamten Software gesunken ist, stieg der Schaden aus den digitalen Urheberrechtsverletzungen weiter an. Darauf haben jetzt die Business Software Alliance (BSA) und die Software and Information Industry Association (SIIA) hingewiesen.

Der wirtschaftliche Schaden, der durch Raubkopien entstand, ist nach zwei Jahren rückläufiger Zahlen 1999 wieder gestiegen: von elf auf 12,2 Milliarden Dollar. In Deutschland ist die Raubkopierrate um einen Punkt auf 27 Prozent gesunken. Allerdings sei auch hierzulande der Schaden aufgrund des Marktwachstums um rund 30 Prozent auf 1,25 Milliarden Mark angewachsen.

Weiterhin werde mehr als ein Viertel der gewerblich genutzten Software illegal eingesetzt, so die Verbände. Deutschland rangiere an zweiter Stelle der westeuropäischen Verlustliste – hinter Großbritannien weltweit an Nummer vier. „Die Entwicklung in Deutschland geht zwar grundsätzlich in die richtige Richtung, die gestiegenen Verluste zeigen aber deutlich die Schattenseite des Wachstums in dieser Zukunftsindustrie“, erklärte BSA-Manager Georg Herrnleben.

Kontakt:
BSA-Hotline 0800 – 17 18 010

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