BSI will zentrale Virenmeldestelle

"Nationales Alarmzentrum" wie in den USA geplant

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) macht sich für ein nationales Frühwarnsystem gegen Hacker-Angriffe und Viren-Attacken stark. Ein solches Meldewesen befürwortet nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Focus“ die Expertenkommission des Amtes.

In dem bislang unveröffentlichten Bericht spricht sich die Arbeitsgruppe „Informationstechnische Bedrohung für kritische Infrastrukturen“ (KRITIS) dafür aus, gegebenenfalls auch ein „Nationales Alarmzentrum“ nach Vorbild der USA in Deutschland einzurichten. Begründet wird dieser Vorstoß damit, dass es bis heute kein nationales Frühwarnsystem für Hacker-Angriffe und Viren-Attacken wie die von „ILOVEYOU“ gebe.

Unterdessen hat sich auch der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) der Initiative des Bundeswirtschaftsministers Werner Müller zur sicheren Internet-Wirtschaft angeschlossen. Die immer stärkere Nutzung des globalen Telekommunikationsnetzes (TK) durch die Wirtschaft lasse die Frage der Sicherheit des Netzes zu einem immer wichtigeren Punkt werden. Darum müssten die Sicherungsmaßnahmen ausgebaut und die Sensibilität für Netzsicherheit erhöht werden. Die jüngsten Hackerangriffe dokumentierten die Notwendigkeit, schnell Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit in den weltweiten Datennetzen zu ergreifen.

ZDNet berichtet in einem laufend aktualisierten News Report zu ‚ILOVEYOU‘ über die weitere Entwicklung und stellt neben Grundlagenwissen auch Links zu Virenschutz-Anbietern bereit.

Kontakt:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Tel.: 0228/95820

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