Cookie-Bug im Internet Explorer entdeckt

Bei aktiviertem Javascript werden eigene Kekse auf fremde Rechner übertragen

Erneut ist ein Sicherheitsloch des Internet-Explorers aufgedeckt worden. Wer Javascript aktiviert hat, läuft nach Angaben der Experten Gefahr, den Inhalt seiner Cookies preiszugeben. Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) hat inzwischen ein Patch für den Bug angekündigt.

Im Normalfall werden Cookies, wenn sie aktiviert sind, an die Website übermittelt, die man wiederholt besucht, um so beispielsweise die Site persönlicher zu gestalten oder aber auch Passwörter und Benutzernamen bereit zu halten. Ein spezielles Javascript sorgt nun dafür, dass die Cookies des eigenen Rechners nicht an die entsprechende Site, sondern an den Webmaster geschickt werden, der das „Spionage“-Skript auf seiner Site installiert hat.

Dafür muss der Besucher der Site jedoch Javascript aktiviert haben und einen speziellen Button drücken. Eine Demo des Lochs kann unter peacefire.org/… durchgeführt werden.

Betroffen vom Bug sind alle Versionen des Internet Explorer auf jedem Betriebssystem bis auf Mac OS und Unix. Bis der Patch veröffentlicht ist, kann der Fehler durch Deaktivierung von Javascript umgangen werden.

Kontakt:
Microsoft, Tel.: 089/31760

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