Funk-Flatrate wird verschoben

Insort hat zu wenig Interessenten gefunden

Die für Juni angekündigte Funk-Flatrate von Insort wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Betreiber Mario Schütt gibt an, dass sich noch zu wenig Interessenten für das Projekt gemeldet hätten. Ursprünglich hatte Insort geplant, kommenden Monat in den Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf eine Funk-Flatrate mit Übertragungskapazitäten von maximal elf MBit/s zum Preis von 220 Mark anbieten (ZDNet berichtete).

Ein Blick auf die Statistik-Site (www.insort.de/…) des Anbieters belegt die geringe Akzeptanz: Insgesamt haben sich bis zum gestrigen Mittwoch rund 3500 Personen unverbindlich angemeldet. In München und Hamburg waren es knapp über 200, in Berlin gerade einmal 188.

Sollte die Funk-Flatrate realisiert werden, fällt eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 350 Mark an. Der Vertrag soll über sechs Monate laufen und ist danach jeweils zwei Wochen zum Monatsende kündbar. Die benötigte Hardware soll im Preis inbegriffen sein. Sie setzt sich zusammen aus Antenne, Kabel und PC-Karte und kann auf Wunsch zum Preis von 2000 Mark erworben werden.

Voraussetzung für die Anbindung ist, dass eine Sichtverbindung zu einer der Funktantennen besteht. Das Unternehmen will genaue Standorte der Antennen noch nicht bekannt geben, will aber diese je nach Kundennachfrage platzieren. Die maximale Übertragungsrate von elf MBit/s ist nach Angaben von Insort nur im Umkreis von einem Kilometer zur Antenne möglich. Die Daten sollen auf das benutzte Frequenzband (DSSS – Direct Sequence Spread Spectrum) verteilt und zusätzlich mit einem 40-Bit Schlüssel (WEP) verschlüsselt werden.

Die Software läuft mit Windows 9x, NT und 2000 sowie mit Linux. Benutzer eines Mac schauen vorläufig in die Röhre. Für den Zugang soll kein maximales Transfervolumen gelten. Eine feste IP-Adressenvergabe ist vorgesehen und dadurch ein Server-Betrieb möglich.

Kontakt:
Insort, E-Mail: flatrate@insort.de

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