Instant Messengers verklagen AOL

Icast und Tribal Voice lassen den Krieg wieder beginnen

Der Messenger-Krieg geht in eine neue Runde. Dieses Mal sind Icast und Tribal Voice vor die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission gezogen und haben gegen AOL (Börse Frankfurt: AOL) geklagt. Der Grund: Der Online-Dienst hat wie schon in früheren Fällen Kontaktversuche zu seinem Messaging-Tool Instant Messenger blockiert.

Wie berichtet hatten sowohl Icast als auch Tribal Voice ihre eigenen Messenger zum AOL-Client kompatibel gemacht. Dabei folgt das Szenario dem immer gleichen Muster: Ein Unternehmen baut einen Messenger und lässt ihn Kontakt aufnehmen zum AOL-Messenger. AOL blockt, das Unternehmen umgeht die Blockade.

Der Icaster nutzt die Messenger-Technik „Powwow IM“ von Tribal Voice. Eben die hatte auch AT&T bei seiner Kontaktaufnahme eingesetzt. So war es für AOL ein leichtes, die eigenen Chat-Tools abzuschirmen. Mitte Dezember gaben beide Parteien noch Verhandlungen bekannt, jetzt eskaliert die Angelegenheit aber in einen Rechtsstreit.

Sowohl Tribal Voice als auch Icast sind Tochterunternehmen des US-Konzerns CMGI.

Kontakt:
AOL-Hotline, Tel.: 01805/313164

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