Virus in der Sim-Welt

Tödliche Meerschweinchen bedrohen Schmutzfinken

Zum ersten Mal hat ein Spieleautor in seiner eigenen Welt einen Virus eingeführt: Wie die „New York Times“ berichtet, hat Will Wright, der „Vater“ von Sims, in den herunterladbaren Features geheime Funktionalitäten versteckt.

„Sims“ stellt sehr ausgefeilt das Leben in einer Kleinstadt nach. Die Spieler haben sich auf Message-Boards darüber ausgelassen, dass ihre Charaktere sich mit einer teilweise tödlich verlaufenden Krankheit infizieren. Die New York Times zitiert den Spiele-Erfinder, dass das seine volle Absicht gewesen sei.

Der Virus-Träger ist ein Meerschweinchen, das sich Spieler ebenso wie eine ausgestopfte Elch-Trophäe, Pflanzen oder Luftballons von der Website des Spiels laden konnten. Wer den Käfig nicht saubermacht und von dem verwahrlosten Tier gebissen wird, stirbt, wenn er so weitermacht wie bisher. Ruht sich die Spielerfigur dagegen aus, hat sie eine Chance zu überleben. Es ist das erste Mal, dass ein Spieledesigner selbst sein künstliches Paradies bedroht.

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